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Einzelsaaten

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Buchweizen

(Fotopyrum esculentum) ist ein dreieckiges Korn, etwa 0,5cm groß

     
Glanz oder Spitzsaat

(Phalaris canariensis) ist auch unter dem Namen Kanariensaat bekannt. Die Spitzsaat ist eine sehr gehaltvolles Futter, dass ursprünglich von den Kanarischen Inseln stammt. Bei guten Futtermischungen sollte auch dieses Sorte reich vertreten sein. Durch kultivieren der Grassamen entstehen unterschiedlich große Samenkörner.

     
Hanf

ist eine Ölsaat die in der Vogelernährung eine wichtige Rolle spielt. Mehr als 5% sollte der Hanfanteil nicht betragen, da Hanf einen Giftstoff enthält, der sonst zu Fettleibigkeit führen kann.  Er enthält 30,2% Rohfett, 22,6% Rohproteine, 11,9% Rohfasern, 19,5% Kohlenhydrate und 3,9% Mineralstoffe.

     
Silberhirse

ist eine glänzende, fast weiße, grobkörnige Hirsesorte. Sie ist auch unter dem Namen „weiße Hirse“ oder „Dakotahirse“ bekannt und sollte in jeden guten Wellensittichfutter in großen Anteil enthalten sein.

     
Negersaat

oder auch Nigersamen genannt, zählt zu den ölhaltigen Saaten. Der Fettgehalt liegt bei rund 40% und der Eiweißgehalt beträgt etwa 18%. Normalerweise ist sie in den gängigen Futtermischungen für Wellensittiche nicht enthalten. Aufgrund ihres vergleichsweise hohen Eiweißgehalts ist sie in kleinen Mengen jedoch durchaus gesund. Mehr als zwei Prozent der Sittichnahrung sollte Negersaat nicht ausmachen. Wenn noch andere Ölsaaten reicht werden, sollte darauf geachtet werden, dass deren Anteil am Futter insgesamt fünf Prozent nicht übersteigt. Man sollte dieses Saat nur kleine Mengen kaufen, weil ölhaltige Saaten ranzig werden (damit giftig), wenn man sie zu lange lagert.

     

Keimfutter ist wichtig!!

Wenn Getreidekörner keimen entstehen Enzyme. Wieder andere Enzyme werden aktiviert und die Kohlenhydrate werden zu einfachen Zuckern abgebaut, die den Keimling ernähren. Der Keimling wächst und durchbricht die harte Außenhaut des Korns. Hierbei werden Eiweiße zu Aminosäuren abgebaut und organische Phosphate aufgebaut. Das Körnerfutter wird reicher an natürlichen Vitaminen, reduziert das Fett und ist leichter verdaulich. Die Mikroorganismen erhöhen die Wirksamkeit und Qualität des fertigen Keimfutters durch den Abbau von Phytinsäure werden Phosphate besser verwertet. Ebenso stellt es Galachose (Einfachzucker), bzw. Aufschluss von Stärken und Eiweißen für bessere Futterverwertung bereit. 
Wie wird Keimfutter richtig hergestellt? Die ausgewählte Körnermischungen  ,die auf jede Vogelart gesondert abgestimmt sein sollte, muss vor dem Ansetzen gründlich gereinigt wurden. Dann muss es in Wasser einweicht und nach ausreichender Einweichzeit (ca. + - 3-6 Std.) in ein Sieb abschüttet und abgedeckt werden.  Auf ausreichender Belüftung muss geachtet werden, da sonst Fäulnis und Schimmel entstehen kann. Das Keimfutter sollte nicht mehr spülen oder wässern werden um wichtige Vorgänge und Nährstoffe nicht auszuspülen! Ab und zu die Körner vermischen so das eine gleichmäßige Feuchtigkeit gewährleistet ist. Auf diese Weise kann das Futter je nach Umgebungstemperatur nach ca. 24 Stunden als Quellfutter bzw. nach ca. 48 Stunden als Keimfutter verfüttert werden. Verfilzen, Verkeimen bzw. Säuern ist bei ausreichender Hygiene und einer nicht zu großen Schichtung im Abtropfsieb eigentlich nicht möglich. Falls doch einmal Schimmel oder ähnliches auftreten sollte muss das angesetzte Futter umgehend entsorgt werden und die Schüssel und das Sieb gründlich gereinigt werden. Erst dann kann man erneut das Futter ansetzten.

     
         
         
         
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
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Stand: 02. Februar 2011