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Megabakterien sind Hefepilze die den Drüsenmagen durch Übersäuerung und damit ansteigendem ph-Wert verstopfen. Dies führt zu einer Verringerung der Nährstoffaufnahme aus dem Futter und lässt somit den Vogel nach und nach verhungern. Es ist jedoch bekannt, dass es Vögel gibt, die en Erreger in sich tragen und ausscheiden, jedoch nicht daran erkranken. Symptome: Abmagerung bei guter oder sogar gesteigerter Futteraufnahme, die durch Stress hervorgerufen oder verstärkt wird, sowie in manchen Fällen Körnchen in Kot. Bei Blutungen im Magen zeigt sich eine schwärzliche Farbe im Kot und er könnte von sandige Konsistenz sein. Zu beachten ist: Bei erkrankten Vögeln sollte auf Stressfreiheit geachtet werden. Dies Bedeutet keinerlei Veränderungen in Form von neuen Vögeln in der Eigenen- oder Nachbarvoliere, keine Futterveränderungen (wobei abwechslungsreiche, vitaminreiche, leicht verdauliche Kost sehr wichtig ist) u.s.w. Behandlungsmaßnahmen: Es sind Einzelbehandlungen bei Papageien und Sittichen möglich, wobei die Medikamente in hoher Dosierung über eine längere Zeit verabreicht werden müssen. Über den Erfolg der Therapie lässt sich allerdings streiten, weil das Medikament (ein Antimykotikum) toxisch (vergiftend!) für die Leber wirkt.
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