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Milben... ... sind sehr lästige Vertreter, die den Vögel das Blut raussaugen. Die rote Vogelmilbe (Dermanyssus avium) ist ca. 0,6mm groß, nachtaktiv und kommt am häufigsten in der warmen Sommerzeit vor. Sie ist die bekanntest unter den Milben und vermehrt sich rasend schnell. Bei starkem Befall können die Vögel sogar blutarm werden und Jungvögel können gar daran sterben, weil die Milbe den gesamten Vogelkörper befällt. Außerdem sagt man der Milbe auch Übertragung von anderen Krankheiten nach. Tagsüber versteckt sich die Milbe in Ritzen und Nischen in unmittelbarer Nähe des Vogel um Nachts ungestört an seinem Opfer saugen zu können. Zum Schutz sollten alle Lieblingsplätze und Nistkästen, Ecken und Ritzen des Käfigs mit heißem Wasser und etwas Soda gereinigt werden und Nist- und Bodenstreu (Sand) ausgetauscht werden. Anschließend sollte alles mit "Exner Petguard" (vollkommen ungiftig) sehr intensiv eingesprüht werden, auch der Vogel (vor allem unter den Flügeln) kann mit diesem Mittel behandelt werden, denn es verklebt die Atemwege der kleinen Parasiten und ist dabei für den Vogel unschädlich und wirkt dabei noch pflegend. Diese Maßnahme sollte täglich über 10 Tage erfolgen und dann einmal wöchentlich über mindestens 3 Wochen um auch die Nachkommen abzutöten. Niemals dürfen die Eier mit "Exner Petguard" behandelt werden, weil das Mittel die Poren des Eies schließen würde und die Embryonen ersticken! Heute wird jedoch in den meisten Fällen vom Tierarzt die "Spot-on" -Methode mit "Ivomec" angewandt, da diese zwar für den Vogel nicht risikolos, aber dafür bei weitem wirksamer ist. Anzeichen für den Befall von der roten Vogelmilbe sind: - der Vogel ist nachts unruhig und nervös - die Haut kann im späteren Stadium auffallend blass sein und die Tiere magern ab. - Nestlinge werden teilweise ohne vorherige Krankheitsanzeichen tot aufgefunden. Ob die rote Vogelmilbe hier zu Gange ist, kann man durch das nächtliche Verdecken es Käfigs mit einem weißen Tuch testen. Bei genauem hinsehen befinden sich am anderen morgen dunkelrote oder schwarze Pünktchen auf dem Tuch, die unter der Lupe als Milben festgestellt werden.
Die Grabmilbe (Cnemidocoptesc) sind ca. 0,4mm groß und befallen mit Vorliebe die Beine, Füße und den Schnabel ("Schnabelräude", "Schnabelschwamm") des Wellensittichs (weniger andere Vögel) und hinterlassen eine grau-weisse, poröse schwammähnliche Wucherung, die man an den Beinen auch als "Kalkbein" bezeichnet. Die Milbe frisst sich durch die obere Haus und befällt damit auch die Federfollikel. Auch die Kloake kann von dieser kalkartige Masse befallen werden. In sehr schweren Fällen kann der ganze Körper in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Vögel scheuern sich und reißen sich dabei oft selbst die Federn aus bei denen sie sich Verletzungen zufügen. Als Ursache diesen Befall sieht man verminderte Widerstandskraft, vorangegangene Infektionen oder auch schlechte Haltungsbedingungen an. Als Selbstmaßnahme kann man die Haut mit "Glycerin" aufweichen und vorsichtig ablösen. Dann sollte man täglich den Vogel mit "Exner Petguard" über 1-2 Wochen einsprühen oder auftupfen. Wichtig ist, dass eine völlige Durchnässung der betroffenen Stellen stattfindet. Zusätzlich sollte eine Multivitaminpräperat gegeben werden und ausreichend Vitamin-A-Anteil über das Trinkwasser. Als Naturheilmittel zur Stärkung der Widerstandskraft empfiehlt die Literatur "Carduus compositum", "Ceonzyme compositium" und "Cutis compositium" zu gleichen Teilen. Davon sollte der Vogel Täglich 2 Tropfen über 5 Tage ins Trinkwasser bekommen. Eine Wiederholung nach einer Woche und dann noch einmal nach weiteren 2 Wochen wäre sinnvoll. Ebenso kann die Bach-Blüte "Crab Appel" übers Trinkwasser hilfreich sein. Sollte sich jedoch das Allgemeinbefinden nicht innerhalb der ersten 3-4 Tagen nach der Therapie bessern so ist auf jeden Fall er Besuch beim Tierarzt angesagt!! Federmilben Und dann gibt es da noch die Federlinge, (Mallophaga), sind ca. 1-3mm groß und ernähren sich von Hautschuppen und vom Keratin der Federn. Das Gefieder der Vogel sieht struppig und pudrig aus, häufiger auch zerrupft und abgenagt. Man kann die Federlinge auch mit der Lupe an de Federschaft der Schwung - und Steuerfedern sitzen sehen. Anzeichen für Federlingbefall ist, dass die Vögel wegen des Juckreizes sehr unruhig sind. Als Schutz sollten regelmäßig die Vögel kontrolliert werden. Größere Parasiten können abgesammelt werden. Sprühen Sie dann über 3 Wochen täglich das Tier vollständig mit "Exner Petguard", sowohl die Federn als auch die Haut. Ebenso ist die gründliche Reinigung der Voliere oder des Käfigs angesagt. Das Nistmaterial muss erneuert werden, außerdem das Einstreu. Dann wird auch hier mit "Exner Petguard" eingesprüht.Zum Aufbau der Vögel gibt man dann 14 Tage lang je 1 ml "Plastisan" auf 50 ml Trinkwasser. Dazu kann man noch je 1 Tropfen "Carduus compositum", "Ceonzyme compositium" und "Cutis compositium" per so. geben. |
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