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Mohrenkopfpapagei
(Poicephalus senegalus)
ist wie
die meisten kleineren Papageien eine idealer Wohnungsmitbewohner.
Wie bei fast allen kurzschwänzigen Papageien hat auch er eine sehr
schrille Stimme, die häufige bei der Neuanschaffung übersehen wird.
Es sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass es ein Jungtier ist, was man ins Haus holt, weil die älteren Vögel häufig nicht
mehr zahm werden. Die Jungvögel sind jedoch meistens schon ab dem ersten
Tag zahm, dann eignen sich hervorragend zum Haustier. Hierbei sollte allerdings,
auch der Möbel wegen, auf ausreichend Nagemöglichkeiten geachtet werden. Ob Männchen oder
Weibchen, der Mohrenkopfpapagei hat fast keine Sprachbegabung, wobei der ein
oder andere ist aber trotzdem gut
pfeifen kann.
Maße, Gewicht und
Geschlechtsunterschiede

Länge:
ca. 24 cm zu erreichendes Alter: 30-35 Jahre (es
wird von bis zu 50 Jahren gemunkelt!)
Beim
Mohrenkopfpapagei ist optisch das Geschlecht nicht zu unterscheiden. Der Unterschiede zwischen Jung- und Alttier liegt in der Farbe seines Gefieders,
welches noch nicht die volle Leuchtkraft erreicht hat, sowie die der Farbe
seiner Iris. Bei einem Jungtier ist die Irisfarbe noch schwarz, während sie bei
einem Altvogel bereits leuchtend orange gefärbt ist.
Nahrung

Das
Futter sollte täglich zu mindestens 20% aus Früchten der Saison (Äpfel,
Weintrauben, Gemüse, Karotten, frischer Mais, Orangen, Kürbis, Granatäpfel,
Kiwi, Mandarinen, Banane u.v.m.)
bestehen. Gekochter Mais und Bohnen werden von den Jungvögeln besonders gerne
genommen. Altvögel sind jedoch schwierig an neue Nahrung heranzuführen. Auch
wildwachsende Samenstände und Wildgräser, sowie Vogelmiere, Gänsedistel und
junger Löwenzahn bieten die Anwechslung die beim Mohrenkopfpapagei besonders
wichtig um etwas für das Wohlbefinden zu tun. Im Herbst werden dann auch gerne
vollreife Holunderbeeren, Feuerdornbeeren und Ebereschen als vitaminreiches
Kosten angenommen. Eine zusätzliche Gabe von Vitaminen ist dabei nicht
notwenig.
Sie lieben auch Kolbenhirse, die auf ihrem Speiseplan nicht fehlen sollte.
Brut
Die
Paare brüten bis zu drei Mal im Jahr in einem bodennahen Loch, drei bis vier
Eier pro Gelege. Die Brutdauer liegt bei
27-28 Tagen. Es sollte darauf verzichtet werden mehrer Paar in einer Voliere zu
halten, da es gerade während der Balzzeit zu tödlich verlaufenden Kämpfen
unter den Rivalen kommen könnte.
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